Dauerpsychose

Leben mit Psychose. Persönliche Erfahrungen und Eindrücke.

Moderator: Renate

Re: Dauerpsychose

Beitragvon Green_Apple » Donnerstag 4. März 2010, 20:44

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Re: Dauerpsychose

Beitragvon siempre » Donnerstag 4. März 2010, 21:52

Serendipity hat geschrieben:Mein "leichterer Fall" war zehn Jahre mehr oder weniger Dauerpsychose, zulezt ohne Schlaf, verbunden mit drei Selbstmordversuchen und ca. zehn Psychiatrieaufenthalten innerhalb von vier Jahren.


Ok, eher mittel. Wann und wie hast Du das mit der Dauerpsychose gemerkt?

Serendipity hat geschrieben:Man hat an mir von intravenös hochdosiert Haldol bis Roxiam (das inzwischen wieder vom Markt genommen wurde), Risperdal, Fluanxol Tabletten und Depot, Cisordinol, Meleril, Meleretten, .... vieles ausprobiert.


Standard also... und große Ratlosigkeit, weil nichts anzuschlagen scheint.

Serendipity hat geschrieben:Sorry, bei mir hat es keine Besserung gebracht. Es gibt auch sowas, siempre.

Und es gibt sogar Leute, die ohne Therapie auf was draufkommen, das verändern und Besserung oder Symptomfreiheit erfahren. Therapie und/oder Medikamente sind nicht der Weg für alle!


Ja sicher geht es bei einigen auch auf diese Art, eine Psychose ist ja keine Beinamputation. Hast du die Beiträge von Hansi mal gelesen? Der hat sich mit seiner langanhaltenden Drogenpsychose bewunderungswürdig durchs Leben geschlagen - und das auch noch ganz allein! Und andere nehmen nur im Bedarfsfall Medikamente. Du bist nicht der einzige hier, der ohne Dauermedikation auskommt.

Serendipity hat geschrieben:Es gibt auch andere Erklärungen, was Neuroleptka tatsächlich im Gehirn bewirken und dadurch Symptome unterdrücken, aber - wie wir alle wissen - die Ursache nicht beheben können. Die will ich Euch hier aber ersparen.


Erklärungen zu Neuroleptika sind ja auch völlig uninteressant. Beim einen wirkt es so, beim anderen anders, und vor allem wirkt es erst nach Wochen und Monaten. Nichts genaues weiß man nicht.
Hilfreicher wäre für die Leser hier, wie Du deinen Weg heraus aus der Dauerpsychose gefunden hast, und wie Du jetzt lebst, so daß Du keine Psychose hast, was oder wer Dir dabei geholfen hat... (offenbar bist Du gläubig geworden, wie kams dazu?) - mehr so das Praktische, wie man wieder in eine normales Leben reinkommt und sich das erhält.

Grüße
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Re: Dauerpsychose

Beitragvon siempre » Donnerstag 4. März 2010, 22:09

Green_Apple hat geschrieben:Was mich aber interessiert ist, warum entsteht bei manchen eine Psychose.

Isolation, Überlast, Drogen, existentieller Streß, Empfindlichkeit, Schlafmangel, "Veranlagung", Liebeskummer... such Dir ein paar davon aus, man weiß es nicht.

Grüße
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Re: Dauerpsychose

Beitragvon Green_Apple » Donnerstag 4. März 2010, 22:20

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Re: Dauerpsychose

Beitragvon Aleshanee » Freitag 5. März 2010, 08:42

Ja da spielen einfach mehrere Faktoren eine Rolle, da wirst du dich leider nicht auf einen festlegen können.

Alles war ihr zwei aufgezählt hat, spielt eine Rolle, denke ich.
Plus Veranlagung.

Die einen vertragen Stress einfach gut, andere nicht. Die einen rauchen ihr ganzes Leben lang und sind gesund, andere kriegen Krebs.

Es gibt einfach in Sachen Krankheiten nichts allgemeines - mein Standpunkt.
Aleshanee
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