Bitte, ich möchte mich nach langem hin und her korrigieren: Eigentlich weiß ich, dass es:
"Panikattacken während
des Autofahren
s" heißen müsste. Aber mit zunehmendem Alter werde ich immer grammatikfauler (das schreibt man jetzt aber klein, oder?)
Neuer Status: Ein wenig besser, war in letzter Zeit wieder ca. 2h pro Strecke unterwegs. Nie schneller als 105km/h. Meistens 95. In den Öffis steigt manchmal nur leise die Panik hoch.
Es ist nicht leicht, ein "normales" Leben zu leben, wenn man so eine Behinderung hat. Muß ich jetzt schon mal feststellen. Trotzdem bin ich eigentlich ganz glücklich. Liegt wahrscheinlich an den Antidepressiva. Oder daran, langsam mit den Zehenspitzen wieder den Boden einer halbwegs angenehmen Realität berühren zu können.
Bezüglich der Psychosen kann ich über leichte Flashbacks berichten, vor allem wenn mich meine Kinder mit irgendwelchen irrationalen Dingen konfrontieren. Aber ich helfe mir immer drüber, indem ich mir denke, dass die Sprache der Kinder auf irgendeine Weise die Sprache Gottes ist, und deswegen ist es tröstlich, wenn ich mir nicht immer alles erklären kann. Vor allem können die Kinder auch mal schwindeln

Wollt nur meinen Seelenstatus veröffentlichen, jetzt gehts mir schon wieder besser.
Lg, bohrkopf.